Leistungsgerechtes Unentschieden gegen den FV Wüstenrot

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IMG 8413Der FC Union Heilbronn trennte sich am gestrigen Sonntag vom Tabellennachbarn FV Wüstenrot leistungsgerecht mit 1:1 und bleibt auch im vierten Spiel in Serie ungeschlagen.

Für den geschäftlich verhinderten Leander Wallmann rückte Co-Trainer Robin Hubmann erstmals zwischen die Pfosten und gab somit sein Pflichtspieldebut im Trikot der ADLER. Von Beginn an fand der FCU gut in die Partie und kam in der vierten Minute direkt zur ersten Chance: Über Philip Melzer und Jonas Heberle kam der Ball zu Stürmer Zhelyazko Kalinov, der seinen Gegenspieler ins Leere laufen lief, den Ball aber knapp über die Latte setzte. In der 10. Minute wurden die Gäste das erste Mal gefährlich, doch Jonas Göhner scheiterte mit einem strammen Schuss am Pfosten, den Nachschuss sicherte sich Robin Hubmann. Wenig später hatten die Heimfans bereits den Torschrei auf den Lippen, doch ein von Alperen Yilmaz getretener Freistoß aus 25 Metern prallte vom Innenpfosten zurück ins Feld. Fast im Gegenzug gingen die Gäste in der 27. Minute in Führung: Mit einem Schnittstellenball wurde Torjäger Fabio Schumacher frei gespielt, der zum 0:1 verwandeln konnte. Mit der Führung im Rücken waren die Gäste nun spielbestimmend, profitierten hierbei auch von einfachen Fehlern im Spielaufbau des FCUs. Doch Robin Hubmann hielt zwei Mal glänzend, unter anderem gegen Kevin Müller in der 43. Minute, sodass es beim knappen 0:1-Rückstand blieb.

Zur zweiten Halbzeit kamen die ADLER mit einer anderen Körpersprache und wesentlich mehr Elan aus der Kabine und erspielten sich immer mehr Spielanteile. Die erste gute Chance der zweiten Halbzeit ergab sich in der 55. Minute: Deniz Baydin spielte den Ball zu Zhelyazko Kalinov, der den Ball wiederum in den Lauf von Jonas Heberle legte, doch dieser scheiterte mit einem Flachschuss, der am langen Eck vorbeiging. Nachdem Stürmer Zhelyazko Kalinov anschließend zwei Mal per Kopf scheiterte, machte er es in der 76. Minute besser: Eine Ablage von Jonas Heberle nahm er gekonnt an und schlenzte den Ball sehenswert zum 1:1 ins obere Eck zum inzwischen absolut verdienten Ausgleich. Keine zwei Minuten später klärte ein Wüstenroter Verteidiger gerade noch vor Zhelyazko Kalinov und hatte hierbei Glück, dass sein weggespitzelter Ball nur knapp am eigenen Tor vorbeikullerte. Die ADLER wollten mehr und hatten in der 89. Minute tatsächlich noch die große Chance auf den Siegtreffer, als Jonas Heberle nach einem Doppelpass mit Alperen Yilmaz alleine vor Kevin Stahl auftauchte, jedoch an einer guten Parade des Wüstenroter Schlussmanns scheiterte. Praktisch im Gegenzug hätten auch die Gäste noch treffen können, doch ein Kopfball des freistehenden Hans Liebendörfer landete genau in den Armen von Robin Hubmann, sodass es am Ende beim leistungsgerechten 1:1-Unentschieden blieb.

„Mit der ersten Halbzeit können wir ganz und gar nicht zufrieden sein. Mir fehlte jeglicher Mut Fußball zu spielen und auch die entsprechende Laufbereitschaft war nicht vorhanden. Da waren wir trotz 1-2 guter Möglichkeiten mit dem 0:1 noch gut bedient. Umso erfreulicher, dass wir in der zweiten Halbzeit ein komplett anderes Gesicht gezeigt haben. Wir waren sowohl in Ballbesitz als auch im Pressing deutlich mutiger und haben uns gerade gegen Ende des Spiels einige gute Möglichkeiten erarbeitet. Der 1:1 Ausgleich war der verdiente Lohn. Grundsätzlich hätten wir das Spiel in der zweiten Halbzeit drehen können, allerdings geht das Ergebnis aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung. Unser Ziel muss es sein, die Leistung aus der zweiten Halbzeit konstant über 90 Minuten zu bringen. Dann sind wir nur sehr schwer zu schlagen. Nächste Woche in Untergriesheim werden wir von Beginn an eine aktivere Mannschaft vom FC Union Heilbronn sehen und nochmals alles daransetzen, einen Dreier einzufahren. Sollte uns das gelingen, können wir von einer sehr ordentlichen Hinrunde sprechen“, so Trainer Nico Kiesel.

Für den FCU spielten: Robin Hubmann, Salvatore Climaco, Alperen Yilmaz, Zhelyazko Kalinov, Philip Melzer (75. Dramane Traore), Elias Bizid, Jonas Heberle, Deniz Baydin, Mike Fredman, Sascha Gotthardt und Gabor Lazar.

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