U19 mit 1:7-Klatsche nach desolater Defensiv-Leistung

Veröffentlicht in News Junioren

kirchheim hrNachdem die Verbandsstaffel-A-Junioren des FC Union Heilbronn auf den vierten Tabellenplatz gestürmt waren,  folgte im Spiel beim VfL Kirchheim/Teck der harte Aufprall auf dem Boden der Realität. Beim VfL Kirchheim/Teck wurde nach einer desolaten Defensiv-Leistung mit 1:7 verloren. Aber auch in der Offensive blieb die Mannschaft unter ihren Möglichkeiten. Letztlich hatte das Team Glück, nicht noch deutlicher untergegangen zu sein. Die Heilbronner hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. "Wir sind noch lange nicht soweit um in der Tabelle oben mitspielen zu können", sagte ein enttäuschter Union-Trainer Jürgen Schulz.

Auf dem tiefen und schwer zu bespielenden Untergrund taten sich die Heilbronner schwer. Bereits nach zwei Minuten gab es die erste gefährliche Situation zu überstehen. Nach einem Freistoß unterlief den Gästen fast ein Eigentor. In der 9. Minute zischte ein Schuss aus 14 Metern knapp am Union-Tor vorbei. Nach einem kurz ausgeführten Eckball und anschließender Flanke scheiterte ein VfL-Spieler aus kurzer Distanz an der Latte. In der 19. Minute war es dann soweit, Kirchheim traf zum 1:0. Kurz danach lief ein VfL-Stürmer gleich zwei Heilbronner davon und erhöhte auf 2:0. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hätte Henrik Daxhammer den Anschlusstreffer erzielen können. Nach einer Kopfballverlängerung von Louis Schmidt kam er frei vor dem Tor in Ballbesitz, sein Schuss flog jedoch direkt auf den Torhüter.
Nach dem Seitenwechsel steigerte die Union etwas ihre Offensivbemühungen, in der Defensive wurde aber weiterhin desolat agiert. Nachdem der VfL-Keeper einen Schuss von Kevin Müller (47.) zur Ecke faustete erhöhte Kirchheim (53.) wenig später auf 3:0. Danach gab es einen kurzen Hoffnungsschimmer für die Union zu notieren. Lindor Asslani passte auf den eingewechselten Patrick Bertok, der mit seinem ersten Ballkontakt auf 1:3 (58.) verkürzte. Doch schon im Gegenzug stellte der VfL den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Nach zwei weiteren gefährlichen Szenen im Heilbronner Strafraum, sendete die Union-Truppe ein letztes ihrer wenigen Lebenszeichen. Nach einem schönen Spielzug über Müller und Bertok scheiterte Florent Berhami in einer 1:1-Situation am gegnerischen Schlussmann. Derweil setzte sich auf der anderen Seite das Abwehrchaos fort. Am Ende hieß es auch in der Höhe völlig verdient 7:1 für den VfL Kirchheim/Teck.

 

FC Union Heilbronn: Muhammed Yilmaz, Francesco Cauteruccio, Philipp Brandenburg, Sandi Maric, Jannik Dannhäußer, Kevin Müller, Felipe Andrade, Henrik Daxhammer (71. Tolga Kilic), Mike Fredmann (56. Patrick Bertok), Louis Schmidt (71. Florent Berhami), Fabian Cheles (46. Lindor Asslani).
Tore: 1:0 (19.), 2:0 (25.), 3:0 (53.), 3:1 (58. Patrick Bertok), 4:1 (59.), 5:1 (77.), 6:1 (84.), 7:1 (90. Foulelfmeter).

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